OPERA IN CONCORSO | Sezione Grafica/Disegno

 | Mitten im grauen Einerlei ein Funken Farbe I

Mitten im grauen Einerlei ein Funken Farbe I
mixed media 2025, hahnemuehle fine art inkjet paper 308 g
29,5 x40,6 cm

Ingrid Steckelberg

nato/a a Breslau
residenza di lavoro/studio: Achim, GERMANY


iscritto/a dal 14 apr 2026

http://www.ingrid-steckelberg.de


visualizzazioni: 43

SHARE THIS

Altre opere

 | Mitten im grauen Einerlei ein Funken Farbe II

Mitten im grauen Einerlei ein Funken Farbe II
mixed media 2025, hahnemuehle fine art inkjet paper 308 g
29,5 x40,6 cm

 | Mitten im grauen Einerlei ein Funken Farbe III

Mitten im grauen Einerlei ein Funken Farbe III
mixed media 2025, hahnemuehle fine art inkjet paper 308 g
29,5x40,6 cm

 | Mitten im grauen Einerlei ein Funken Farbe IV 29,5x40,6 cm

Mitten im grauen Einerlei ein Funken Farbe IV 29,5x40,6 cm
mixed media, hahnemuehle fine art inkjet paper 308 g
29,5x40,6 cm

Descrizione Opera / Biografia


STATEMENT
Ingrid Steckelberg draws her inspiration mostly from objects and landscapes. She is fascinated by the aesthetics of decay, such as rusting iron or the morbid beauty of rotting wood and crumbling walls. She views her paintings as metaphors, rearrangements and metamorphoses of reality.
For some years she worked on different series about transformations from one
state to another (political and social)
Ingrid Steckelberg was born in Breslau. She lives and works as a freelance artist in Achim. Between 1993 and 2000 Steckelberg received her artistic education in en plein air painting. Along with painting she has engaged in photography. Since 2001 she is a member of the National Association of Artists as well as a member of the artists’ collective ‘ART99’. Steckelbergs dedication to her craft has been recognized through numerous awards including distinctions.
Her works have been exhibited nationally and internationally and belong to private and public collections
Das ewig graue Einerlei
Es gibt Tage, an denen alles gleich erscheint. Der Himmel zieht ein fades Grau über die Stadt, die Straßen glänzen in nassem Asphalt, und selbst das Licht der Straßenlaternen wirkt müde und lustlos. Das ewig graue Einerlei legt sich wie ein schwerer Mantel auf die Schultern und raubt jeder Farbe ihre Kraft.
Doch gerade in dieser Monotonie, in der unaufhörlichen Wiederkehr des Immergleichen, liegt auch eine stille Chance. Das ewig graue Einerlei zwingt uns, innezuhalten, genau hinzusehen: auf die Nuancen im Nebel, das seltene Lächeln eines vorbeigehenden Menschen, die kleinen Fluchten aus der Routine. Vielleicht ist es das, was das Grau so besonders macht – es fordert uns heraus, das Besondere im scheinbar Unbedeutenden zu entdecken. Und manchmal, ganz unerwartet, findet sich mitten im Einerlei ein Funken Farbe, der alles verändert.
In der abstrakten Malerei übernehmen Farben häufig die Funktion von Formen, Flächen und Linien. Grau dient dabei oft als Hintergrund, als Verbindungsglied zwischen verschiedenen Bildbereichen oder als bewusster Bruch mit der Erwartung von Buntheit und Dynamik. Gleichzeitig bietet Grau Künstler*innen die Möglichkeit, Übergänge sanft zu
gestalten und harte Brüche zu vermeiden. So entstehen Bildräume, die fließen oder vibrieren.